{"id":1130,"date":"2017-03-03T19:40:27","date_gmt":"2017-03-03T18:40:27","guid":{"rendered":"http:\/\/mein-kuvasz.de\/?page_id=1130"},"modified":"2023-11-19T20:37:23","modified_gmt":"2023-11-19T19:37:23","slug":"einfach-gut","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/mein-kuvasz.de\/?page_id=1130","title":{"rendered":"einfach gut&#8230;."},"content":{"rendered":"\n<p>alles Texte von Hundetrainern, die ich einfach lesenswert finde<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wir stammen von B\u00e4umen, Hunde besuchen uns dort<\/strong><br><br>Durch den Beitrag bei Tiere suchen ein Zuhause ist es gerade wieder lauter, das Thema Gewalt und Grenzen setzen, nur positiv arbeiten usw. usf..<br>Gestern las ich dann von einer Hundetrainerin diesen Satz:\u201c Wir leben mit einem Wesen zusammen, welches uns mehr liebt als uns je ein Mensch auch nur ann\u00e4hernd lieben wird, und welches eine v\u00f6llig andere Sprache spricht als wir.<br>\u201cHier wird weiterhin ein gesprochenes \u201eNEIN\u201c und schon der Griff ins Halsband ohne vorherige Ank\u00fcndigung als Gewalt deklariert. Man m\u00f6chte seinem Freund ja nicht erschrecken.Als erstes f\u00e4llt mir dazu ein, dass ein Freund aber auch gehen kann, wenn wir ihn ankotzen. Das ein Partner sich trennen kann. Der Hund aber nicht. In dem wir ihn kaufen, adoptieren, in unser Leben holen zw\u00e4ngen wir uns auf \u2013 PUNKT. Der Hund hat keine Wahlm\u00f6glichkeit, mehr Zwang geht an sich nicht. Gerade Welpen wollen alles, aber nicht von ihren M\u00fcttern getrennt werden, auch nicht mit 12 Wochen. Ist diese Doppelmoral bewusst? Ist das dann also der Grund immer nett sein zu wollen, weil man sich deswegen schon so schlecht f\u00fchlt? Und geht das, dieses immer nett sein? Also kann man das als Mensch, oder blendet man die menschlichen Momente einfach aus, wenn man im Auto mal eklig ne Ampel anpflaumt? Man meint dann ja nicht den Hund, woher wei\u00df er das? Sollte ich einen Hund in der Sozialisation nicht genau auf das vorbereiten? Den Menschen an sich? Es h\u00e4ngt nicht von meiner Vorstellung von Liebe ab, ob mein Gegen\u00fcber etwas als Gewalt empfindet, sondern von seiner Pers\u00f6nlichkeit und wie ich diese, nachdem ich mich aufgezwungen habe, sich entwickeln lasse. Eine Ideologie die andere Menschen und ja auch Hunde ausgrenzt, weil sie so sind, wie sie sind, als einziger Akt der Freundschaft und Liebe zu verkaufen, finde ich wirklich wirklich schlimm. Weil es vor einem eines schafft \u201eschlechte Gewissen\u201c, Hilflosigkeit und das Gef\u00fchl nicht richtig zu sein im Menschen und sicherlich auch im ein oder anderen Hund, der vor Frust die Decke hoch geht, weil er tats\u00e4chlich Lust hat auf Konflikte, nicht weil er b\u00f6se oder traumatisiert, sondern so ne Type ist. Diese Mensch Hund Gespanne werden von den meisten Trainern dieser Ideologie schnell alleine gelassen, oder abgeschoben. Auch hier w\u00fcrde ich mir Reflektion w\u00fcnschen. Dieser Hund passt nicht zu meinen Trainingsans\u00e4tzen, ich leite sie weiter zu xy. Leider h\u00f6rt sich das meistens so an: Ich kann Ihnen nicht helfen, ihr Hund ist gest\u00f6rt, hat einen Deprivationsschaden, sie haben schon alles falsch gemacht. (Reale Beispiele)Liebe wertet NICHT. Wenn Hunde uns also mehr lieben, als es ein Mensch tun k\u00f6nnte, dann sollten wir doch zun\u00e4chst mal anschauen, was der Hund sich w\u00fcnscht und nicht unsere moralischen Werte ihm \u00fcberst\u00fclpen, die er nunmal gar nicht hat. JA, er empfindet Trauer, Schmerz, Freude, wie wir. Ich empfinde aber zum Beispiel gar keine Freude, wenn ich solche Texte lese, was stimmt nur mit mir nicht. Und so empfinden auch Hunde zu unterschiedlichen Situationen anders. Psychopathen, Soziopathen und Sadisten schlie\u00dfe ich jetzt \u00fcbrigens aus meiner weiteren Sichtweise aus.Und so empfinden auch Hunde zu unterschiedlichen Situationen anders, und auch in dieser Welt gibt es tats\u00e4chliche T\u00e4ter, so geboren, so gemacht, who knows.Menschen, die Hilfe bei einem Hundetrainer suchen, wollen in der Regel dem Hund GUTES. Sie wollen, dass er gl\u00fccklich und das Leben harmonisch ist. Nochmal Hunde werten Verhalten nicht, sie beobachten es und lernen daraus. Sie sind hochsozialkompetent, die einen mehr die anderen weniger. Es gibt schlaue und stumpfe. Es gibt Hunde bei denen ist ein Blick schon Druck genug und welche die finden es mega witzig, wenn man sie mit dem Knie bufft. Abh\u00e4ngig ist dies von der geschaffenen Atmosph\u00e4re und Bezieheungsqualit\u00e4t, nicht von dem, was eine Ideologie gerne wei\u00df machen m\u00f6chte.F\u00fcr mich ist es sehr weit entfernt von Liebe, wenn eine Ideologie Menschen das Gef\u00fchl gibt, nicht richtig zu sein, oder alles falsch zu machen, \u00fcbrigens egal welcher Richtung. Denn da beginnt f\u00fcr mich Gewalt, wenn jemand sich nicht ausdr\u00fccken darf, aus Angst, dass er dann verurteilt wird. Ich m\u00f6chte Menschen also darin schulen, sich bewusst am Hund wahrzunehmen, zu f\u00fchlen und zu durchschauen, was da ist. Liebevoll und milde mit sich zu sein, um dann diszipliniert Ziele zu verfolgen, gemeinsam mit dem Hund, dem man ihm n\u00e4chsten Schritt genauso gut kennenlernt, wie sich selbst. Eben es so tut, wie Hunde es tun.Ein Beispiel von gestern. Wir legen Futter zwischen unsere F\u00fc\u00dfe und haben vorher in uns klar gemacht, dass ist jetzt meins, ich will das behalten. Der Hund frisst es. Was macht das mit uns? Und finden wir das Gef\u00fchl \u201ees ist meins\u201c \u00fcberhaupt in uns.Die Kundin sagt mir, dass sie das nicht findet und wenn sie solche \u00dcbungen gemacht hat, dann hat sie das dem Hund mit einem Ger\u00e4usch vorher angek\u00fcndigt, daran ist gar nix falsch, es bringt nur eben auch gar nicht das, was man sich w\u00fcnscht. Es ist ein Trick, der Hund wartet, weil es ein OK gibt, nicht weil er versteht, dass man jetzt etwas nicht m\u00f6chte, weil man es beansprucht, wie Hunde es untereinander nunmal tun. Nat\u00fcrlich wissen Hunde, dass wir keine Hunde sind, das \u00e4ndert aber nix daran, dass sie es nunmal sind und ihr Denken und Wahrnehmen sich eben nicht menschlich ver\u00e4ndert. Es ist also nur fair sich in sie hineinzuversetzen, anstatt von ihnen zu verlangen menschlicher zu werden; eine Moral zu entwickeln. Dies f\u00fchrt fr\u00fcher oder sp\u00e4ter zu gro\u00dfen Entt\u00e4uschungen, wenn sich der Hund dann doch wie ein Hund benimmt. (T\u00f6tet Nachbars Katze, bei\u00dft, weil man ihm was wegnehmen m\u00f6chte, aus Angst um ihn)Weiter im Beispiel. Wenn die Kundin dieses Gef\u00fchl doch nicht findet, dann sollte sie solche \u00dcbungen auch einfach nicht machen, wenn es ihr partout nicht wichtig ist. W\u00e4hrend sie das Futter in der Hand hielt stupste der Hund sie mehrmals an. Mich macht das total assig. Ich w\u00fcrde mir sowas immer verbitten, von jedem in meinem Umfeld. Wenn ich ein Eis in der Hand habe brauche ich niemanden, der in meiner N\u00e4he mit langer Zunge steht und st\u00e4ndig andeutet, er wolle mal lecken. DAS BIN ICH. SIE FAND DAS LUSTIG! UND DAS IST GUT SO!!!Mein Job ist es nun eben nicht ihr meine Gef\u00fchle dazu aufzudr\u00fccken oder ihr einzureden, dass der Hund keinen Respekt habe, oder sie ein Signal konditionieren m\u00fcsse. Mein Job ist es zu schauen, ob Hund und Mensch ein Ziel erreichen k\u00f6nnten und wie wir einen Weg dahin finden, der BEIDEN gerecht wird. Ich habe sie zu begleiten, BEIDE!Davor war ich bei einem Welpen, der vom Mann, wenn er v\u00f6llig \u00fcberdreht im Nacken gesch\u00fcttelt wird, bis er schreit. UND dann, Rasse gibt es her, Anlauf nimmt und weiter macht mit seinen Milchz\u00e4hnchen. Jupp, Gewalt erzeugt Gegengewalt. Der Hund ist dabei aber gar nicht AGGRO, der Mensch schon. Die Welpin hat einen riesigen Spa\u00df daran, dass er sie nicht kriegt. Zwickt und bei\u00dft immer doller&#8230; Hunde werten NICHT. Die hat jetzt nicht Angst vor dem, sondern hat Lust. Ich erkl\u00e4re also, dass er damit nicht weit kommen wird. Ich beschimpfe dort keinen als Tierqu\u00e4ler oder altbacken. Er war hilflos, wusste sich sonst nicht zu helfen, er war total authentisch, der Hund auch. Ich erkl\u00e4re ihm seinen Hund, die Genetik, dass er nicht respektlos ist und wie man mit ganz wenig Druck ganz viel bekommt. Bei diesem Hund reichte in die H\u00e4nde klatschen und ein R\u00e4uspern. Dabei ruhig bleiben, nicht so viel inneren Druck haben, sich nicht angegriffen f\u00fchlen. Der Mensch wird daran arbeiten, weil er verstanden hat, weil er es gef\u00fchlt hat. UND nat\u00fcrlich haben wir angefangen Verhalten zu verst\u00e4rken, welches uns n\u00fctzlich ist, \u00fcber Spielzeug, Futter, Lob.Mein Job ist es nicht zu verurteilen. Mein Job ist es, etwas zusammen zu f\u00fchren, wovon nur eine Partei das Recht hatte zu w\u00e4hlen, ob er so leben m\u00f6chte. Diese Partei wurde aber auch hochanpassungsf\u00e4hig gez\u00fcchtet. Es ist ein von Menschen gemachtes Tier! Wir sollten unsere Verantwortung Ernst nehmen, wenn wir ihnen diese \u00fcbermenschliche Liebe andichten, dann bitte die, die bedingungslos ist. Die sagt: Ich sehe Dich. Ich sehe deine M\u00fchen.Du bist genug f\u00fcr mich.Die auch fragt: Siehst du mich? Siehst du meine M\u00fchen? Bin ich genug f\u00fcr Dich?Ich glaube, dass es f\u00fcr Hunde sehr viel anstrengender ist, wenn der Mensch st\u00e4ndig denkt und sich selber schei\u00dfe findet, als wenn er seiner Wut mal angemessen Luft macht. Sich gegenseitig in seinen Schw\u00e4chen aushalten, macht eine Beziehung qualitativ hochwertig. Hunde k\u00f6nnen das!Und wenn sich beide Parteien erkannt haben, dann gibt es Grenzen, dann gibt es W\u00fcnsche, die nicht erf\u00fcllt werden, wenn man nichts ver\u00e4ndert. Grenzen sind da um auf ihnen zu balancieren, sich in ihnen zu entwickeln. Hunde sind daf\u00fcr tats\u00e4chlich so viel geiler als Menschen, weil sie jeden Tag aufwachen und JA zu sich selber sagen. Sie eben unmoralisch sind, lustvolle Abenteurer. Wir k\u00f6nnen sie mit auf unseren Baum nehmen oder mit ihnen in der Erde buddeln. L\u00f6st Euch von den Ideologien anderer und erschafft eure eigene.Nat\u00fcrlich gibt es die Menschen, die Hunde treten, sie w\u00fcrgen und qu\u00e4len, denen m\u00f6chte ich keine Plattform bieten. Ich hatte aber tats\u00e4chlich selten so jemandem im Training. Diese Menschen sind meist sehr verloren und besitzen auch f\u00fcr sich so wenig Mitgef\u00fchl, wie ihrem Hund gegen\u00fcber. Sie werden es nicht schaffen Hilfe anzunehmen und daf\u00fcr haben wir dann ein Tierschutzgesetz und ausf\u00fchrende \u00c4mter. Diese Menschen mit blockenden Hundetrainern gleichzusetzen lehne ich aber grunds\u00e4tzlich ab. Ebenso begr\u00fc\u00dfe ich die Meinung von reflektierten Positivlern, die die Grenzen ihrer Methodik akzeptieren. So kann ein fantastisches Miteinander enstehen. Meine Hoffnung stirbt mit mir und meine innere Grenze dahingehend ist noch lange nicht weit genug. Fortschritt, keine Perfektion <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" src=\"https:\/\/static.xx.fbcdn.net\/images\/emoji.php\/v9\/tf3\/1.5\/16\/2764.png\" alt=\"\u2764\"><br><br> Verfasser: <a href=\"https:\/\/www.incanetion.de\/\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.incanetion.de\/\">Nanette Will<\/a><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Gedanken zum Thema &#8222;Leinenaggression&#8220; <\/strong><br><br>&#8222;Du gibst ihm nicht genug Sicherheit.&#8220;<br>&#8222;Du l\u00e4sst nicht genug Distanz zwischen Dir und dem Hund, dein Training ist nicht effektiv.&#8220;<br>&#8222;Du lobst im falschen Moment&#8220;<br>&#8222;Dein Hund vertraut Dir nicht.&#8220;<br>&#8222;Du bist nicht gut genug&#8220;<br>All diese S\u00e4tze tun weh. Sie geben uns das Gef\u00fchl es nicht hinzubekommen. <br>Klappspaten zu sein. Also suchen wir weiter, nach der Antwort auf: Wie mache ich den Hund neben mir sicher. Wie mache ich mich zum Anf\u00fchrer. usw.usf.<br>Immer willst du etwas werden, anstatt zu sein. Hunde wollen SEIN. Und Hunde denken, wie Hunde. Sie machen sich keinen Kopp, wie jemand aussieht der f\u00fchrt. Wenn jemand F\u00fchrung IST, dann werden sie sich anschlie\u00dfen. Man muss sie nicht \u00fcberzeugen. Wenn du sicher BIST, dann glauben sie dir und f\u00fchlen sich sicher. Sie \u00fcberpr\u00fcfen selten Fakten, da sind sie uns Menschen \u00e4hnlich. Was also, wenn die Leinenaggression deines Hundes sagt, dass er dir sehr vertraut, dass er sich durch dich stark genug f\u00fchlt dem anderen zu sagen, dass das euer Terrain ist. Was wenn eure Beziehung so gut ist, dass ein K\u00f6rperblocken f\u00fcr ihn Intimit\u00e4t bedeutet und eben nicht &#8222;lass das&#8220;. <br>Hunde sind ihrem sozialen Umfeld sehr schnell loyal, ohne zu hinterfragen. Jeder Mehrhundehalter kennt die Gruppendynamik. <br>Was also, wenn dein Hund glaubt, dass deine Wut auf ihn, nicht ihm gilt, sondern dem Gegen\u00fcber. Er glaubt, du unterst\u00fctzt ihn, hinterfragst nicht. Du bist der &#8222;Wingman&#8220; den er immer wollte. <br>Bierbuddies for life.Und nun f\u00fchlst du dich nicht mehr unf\u00e4hig und hilflos, sondern geliebt. Aus dieser Ruhe und dem DU sein, erkl\u00e4rt du, dass das unerw\u00fcnschtes Verhalten darstellt. Ihr beruhigt euch. Tut was anderes. Werdet neutral.<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei ben\u00f6tigst du Selbsterkenntnis. Wenn DICH da drau\u00dfen in der Welt jeder dritte aufregt und du schnell Puls hast, tja, warum sollte dein Hund besser sein?!Wenn du dich f\u00fcr Lieschen M\u00fcllers Hund verantwortlich f\u00fchlst, tja, warum sollte dein Hund besser sein?!Hunde lernen am Vorbild. Hunde lernen an inneren Bildern. Es kann alles mit Euch stimmen, das Gef\u00fchl sicher zu sein, sogar zu glauben, dass du der Entscheidungstr\u00e4ger bist. Er wei\u00df nur nicht, dass du genau DAS nicht willst, weil du es so sehr vermeidest und es nicht besser kannst. &#8222;Werde der Mensch am Hund, der du sein m\u00f6chtest.&#8220; <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\u2764\" src=\"https:\/\/static.xx.fbcdn.net\/images\/emoji.php\/v9\/tf3\/1.5\/16\/2764.png\" width=\"16\" height=\"16\">Ich m\u00f6chte euch ermutigen selber zu forschen, wenn ich es in die eine Richtung interpretieren kann, dann probiert auch alle anderen und schaut, welche am lautesten JA sagt. Dann forscht weiter, reflektiert, findet eure Antworten.<br><br><a href=\"Verfasser: Nanette Will\"> Verfasser: Nanette Will<\/a><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n<p><strong>Hunde gehen NICHT spazieren.<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Weil ich gerade vermehrt Videosequenzen sehe von Spazierg\u00e4ngen, in denen Hunde an 5-20 Meter Leinen gestresst, nerv\u00f6s ihre Runden drehen, oder zwischen Halter und Leinenende hin und her rennen, davor Dauerziehen ein Thema war, m\u00f6chte ich Thementitel verdeutlichen.<br \/>Hunde wollen nicht raus um Zeit in der Natur zu verbringen. Auch wenn der Hund sich fast \u00fcberschl\u00e4gt, wenn DU die Leine nimmst, er freut sich nicht auf Gassi.<br \/>Hunde bewegen sich wegen drei Dingen: Fressen, Fortpflanzung, sicheren Raum in dem er fressen und sich fortpflanzen kann.<br \/>Sie gehen nicht daten, sie chillen nicht mit Homies und sie verabredet sich nicht mit Besties, um zu kl\u00f6nen.<br \/>Sie sind Hunde. Die wenigsten wurden gez\u00fcchtet um eigenst\u00e4ndig viele Entscheidungen im offenen Raum zu f\u00e4llen. Sie sind schlicht und einfach v\u00f6llig \u00fcberfordert und sinnsuchend, mit dem gut gemeinten Spazierg\u00e4ngen.<br \/>Also Dauerziehen, denn irgendwo muss Energie eben hin, gleichzeitig konditioniert sich das ziemlich schnell, wenn ich vin Pipi Stelle zu Pipi Stelle zerren kann, ergo mit Ziehen Erfolg f\u00fcr mich verbuche. Hund denkt also: DAS ist erw\u00fcnscht. Nun nervt es nach Wochen, oder Monaten, also beginnt man stehen zu bleiben, hat man gelesen oder bei Youtube gesehen. Hund ist verdattert, das war noch nie da. Weil Hunde wirklich geile Typen sind, kommen sie zu dir und fragen, ob alles ok ist. Daf\u00fcr gibt es einen Keks. Hund merkt sich: ZIEHEN ist erw\u00fcnscht UND beim Stehen bleiben z\u00fcgig zum Menschen \u2192 auch erw\u00fcnscht. Also hin und her. Lustigerweise wird dieses Verhalten nun dem Hund zu geschustert und nicht dem mangelnden Sachverstand. Man wird also irgendwie entt\u00e4uscht, weil man jetzt auch noch gelesen hat, dass der Hund, wenn er so ein Verhalten zeigt Dich nicht als Rudelf\u00fchrer akzeptiert. Er ist also super respektlos. Es macht Klick. Er soll immer hinter dir laufen, dann bist du Chef. Es wird also begrenzt und der Hund entspannt sich. Er darf nie wieder vor laufen, weil man dann sofort verloren hat. Einige Menschen und Hunde leben damit hervorragend, anderen entspricht das so gar nicht und sie leben in einer angespannten Entspannung. Angst den Korrekturmoment zu verpassen und zack, der Hund rennt hinter etwas her, oder l\u00e4sst sich stetig mehr zur\u00fcckfallen. Gemeinsamkeit sieht anders aus und f\u00fchlt sich auch anders an.<br \/>Anstatt also perfide darauf zu achten, dass man spazieren war. W\u00e4re es doch ziemlich cool zu erforschen, warum sein Hund das Haus verl\u00e4sst und wie man daraus etwas Gemeinsames machen kann.<br \/>Anstatt dem Hund Radius zu geben, den weder er noch man selber kontrollieren kann, k\u00f6nnte man doch auf einer Bank sitzen und genie\u00dfen. Hunde wollen unser Leben teilen, sie wollen angeleitet werden, sie wollen nicht entscheiden, wann es was zu fressen gibt und wann es Zeit ist hysterisch die Nachbarschaft zusammen zu br\u00fcllen. Lebt EUER Leben und wenn da Platz ist f\u00fcr 1-20 Hunde, dann holt sie in euer Leben und lasst nicht den Hund entscheiden, der ist daf\u00fcr einfach nicht gemacht.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.incanetion.de\/\">Verfasser: Nanette Will\u00a0 <\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Pr\u00e4senz<\/strong><\/p>\n<p>Was bedeutet Pr\u00e4senz an sich eigentlich?<br \/>Bedeutet es eine stetige Gegenwart?<br \/>Bedeutet es eine stetige Interaktion?<br \/>Wie viel vollst\u00e4ndige Widmung lasse ich meinem Hund eigentlich zu kommen?<br \/>Und wie verhalte ich mich bei fremden Hunden?<br \/>Treffe ich einen fremden Hund, begr\u00fc\u00dfe ich ihn umgehend? Rufe ich ihn zu mir heran um in den direkten Kontakt zu treten?<br \/>Und ganz ehrlich, wenn ich dies tue, wof\u00fcr \u00fcberhaupt?<\/p>\n<p>Klar, nat\u00fcrlich mag ich Hunde, ach sie sind einfach toll!<br \/>Aber wozu muss ich dies einem fremden Hund so direkt zu kommen lassen?<br \/>Weil es mir selbst wichtig ist? Oder tue ich dem Hund damit bewusst etwas Gutes?<\/p>\n<p>Und wieder zur\u00fcck: Pr\u00e4senz, was ist das?<br \/>Wir m\u00fcssen nicht h\u00fcpfen, klatschen und verbalisieren um mit einem Hund in Kontakt zu treten. Wir m\u00fcssen lediglich da sein. Alle Feinheiten des Kontaktes werden auf ganz andere Art sichtbar.<br \/>Im Grunde genommen stehen wir irgendwo, an irgendeinem Ort. Das reicht. Das reicht um anwesend zu sein, um zu wirken.<br \/>Nun der zweite Punkt: was tun wir mit diesem \u201cda sein\u201c und was strahlen wir aus?<br \/>Umgehend kommt nat\u00fcrlich jetzt der Kern des Ganzen:<br \/>Unsere Ausstrahlung.<br \/>Die K\u00f6rperhaltung:<br \/>Schultern zur\u00fcck, Brust raus, erhobener Blick und ein breiter Schritt wirkt selbstredend als das vollkommene Gegenteil eines gesenkten Blickes und eines runden R\u00fcckens.<br \/>Was strahlt was aus?<br \/>Es gibt einen kleinen sch\u00f6nen Selbsttest:<br \/>laufe Deines Weges und bleibe abrupt stehen. Verharre in Deinem Gang. Lasse Deine F\u00fc\u00dfe exakt in dieser angehaltenen Position.<br \/>Und nun betrachte sie:<br \/>Wie stehen Deine Fu\u00dfspitzen? Sind sie nach au\u00dfen, nach vorne oder gar nach innen gewendet?<br \/>Mache diesen Test mehrmals w\u00e4hrend Deines Weges und sammel Deine Beobachtungen.<br \/>Sind Deine F\u00fc\u00dfe mehrfach nach innen geneigt, \u00fcberlege Deine K\u00f6rperhaltung ein mal ansich.<br \/>Sind dann nicht auch Deine Schultern un\u00fcberlegt nach vorne gekippt? Geht Dein gewohnter Blick bodenw\u00e4rts?<br \/>Anatomisch w\u00e4re es untypisch eine gezeigte Brust zu verk\u00f6rpern, w\u00e4hrend sich Deine eigenen Fu\u00dfspitzen nach innen \u201cverstecken\u201c wollen.<br \/>Und nun \u00fcberlege: Wie gehe ich eigentlich durch diese Welt?<br \/>Wie ist meine Ausstrahlung und wie sieht es im Inneren aus?<br \/>Wo ist eigentlich meine eigene Position, die ich mir selbst im Leben einger\u00e4umt und zugeteilt habe?<br \/>Lasse ich mich vom inneren Chaos vergraben oder r\u00e4ume ich allt\u00e4glich auf und kann mich von Dingen distanzieren, die mein Leben nicht bestimmen sollten und es im besten Fall auch nicht d\u00fcrfen?<br \/>Warum diskutiere ich mit meinem Hund eigentlich \u00fcberhaupt ein paar Dinge?<br \/>Wenn ich m\u00f6chte, dass mein Hund aus einem Zimmer hinaus geht, warum f\u00e4llt es mir schwer ihn nach der Passierung der T\u00fcrschwelle dort zu halten? Ganz ohne Leine, einen fest zugeordneten Platz oder jegliches.<br \/>Steht mein Hund nun im T\u00fcrrahmen und schaut mich eindringlich erwartungsvoll an, wie halte ich ihn ab wieder auf mich zuzukommen?<br \/>Wie wirke ich?<br \/>Nun ist kein Hilfsmittel vorhanden, sondern lediglich mein K\u00f6rper im Einsatz.<br \/>Dort ist es dann wieder, die Pr\u00e4senz!<br \/>Auch dies ist ein sehr sch\u00f6ner Selbsttest. Beliebt bei Hunden, die eine gewisse mentale St\u00e4rke besitzen.<br \/>Genau dies ist hier der Punkt, baue Dich innerlich ebenso auf! Wenn Du nicht willst, dass Dein Hund die imagin\u00e4re Grenze \u00fcberschreitet, dann VERK\u00d6RPERE dies.<br \/>Setze Deine Ausstrahlung ein und setze Deinen Willen gleicherma\u00dfen in Deinen Blick.<br \/>Die sch\u00f6nste Belohnung nach l\u00e4ngerem Zusammenleben ist, dass Dein Hund Deine Mimik derart wahrnimmt, dass es m\u00f6glich ist alleine durch diese ihm etwas zu erlauben oder es ihm zu verbieten.<br \/>Wenn der eigene Wille Gesetz ist, geht es weder um Egoismus, noch um Selbstverwirklichung.<br \/>Noch leutert man damit seinen eigenen Hund. Im Gegenteil: hiermit wird die Lebensart der Hunde gelebt: Hierarchie.<br \/>Wunschdenken, dass Demokratie als Basis weiter hilft.<br \/>Vor Kurzem wurde ich gefragt:<br \/>\u201cHast Du keine Angst wenn Du mit Deinen Hunden unterwegs bist, dass sie doch mal an der Leine nach vorne preschen, in ihrer Anzahl?\u201c<br \/>Einer meiner Arme darf nicht mehr unter Anspannung oder Zug geraten. Bedeutet, f\u00fchre ich mit diesem Arm einen Hund an der Leine, der mir sein Gewicht beweist, k\u00f6nnte das ernsthafte Folgen f\u00fcr mich bedeuten.<br \/>Was bleibt, wenn ich somit nicht die K\u00f6rperkraft besitze auf den Hund einwirken zu k\u00f6nnen?<br \/>Ich muss mich aufrichten, aber eben innerlich.<br \/>Also gehe ich los, mit der eigenen \u00dcberzeugung, dass ich mich auf meine Hunde verlassen kann.<br \/>Woher kommt diese \u00dcberzeugung?<br \/>Aus der Notwendigkeit heraus! Denn die Gef\u00e4hrdung meines Armes l\u00e4sst keinen Spielraum zu.<br \/>\u201cIch bin am besten, wenn ich muss. Nicht wenn ich will.\u201c<br \/>Nun m\u00fcssen es nicht immer drastische Dinge sein, aber warum ist die Aufhebung des eigenen Stresses weniger wert?!<br \/>Was ist schlimm daran, wenn ich mich eben doch selbst behaupten m\u00f6chte?<br \/>Kann ich auf mich aufpassen?<br \/>Letztendlich: wie viel bin auch ich mir Wert? -&gt; siehe Hund.<br \/>Der Hund, den wir lieben! Und den unsere eigene Acht auf uns selbst nicht schm\u00e4lert.<br \/>Was sende ich aus und was empfange ich?<br \/>Sender &#8211; Empf\u00e4nger<br \/>An erster Stelle steht die Pr\u00e4senz der eigenen Wahrnehmungen um das eigene Verhalten.<br \/>Dieser Prozess l\u00e4sst sich erkennen und er l\u00e4sst sich leben.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.hundetrainerin.nrw\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><span style=\"color: #000000;\">Verfasser:Eva Luisa B\u00f6ttcher<\/span><\/a>, 25.Feb. 2017<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Bist DU mir auch im Sturme treu?<br \/><\/strong><br \/>Wir alle lieben Hunde f\u00fcr und wegen ihrer angeblichen Loyalit\u00e4t, ihrer Wertfreiheit. Doch k\u00f6nnen sie das auch von uns sagen?<br \/>Sobald der Hund eine Entscheidung trifft, die nicht ganz unseren Anspr\u00fcchen gen\u00fcgt, war es das dann auch schon mit der Loyalit\u00e4t. Ein laues L\u00fcftchen pustet uns dann schon um.<br \/>Wir verlangen oft unbewusst unfassbar viel, aber geben wollen wir \u201enur\u201c Kekse, Liebe in Form von N\u00e4he und Kuscheln und weiche teure Liegepl\u00e4tze. Wir investieren unsere Freizeit, unser Geld und all unser Wissen in diese Freundschaft.<br \/>Auf der Strecke bleibt dabei einfach oft die \u201eechten\u201c Verbundenheiten. Wie schrecklich es sein muss, als so soziales Lebewesen mit einem Menschen aufzuwachsen, der nur und ausschlie\u00dflich seine Werte im Sinn hat. Und Abweichungen dann zutiefst pers\u00f6nlich nimmt. Da w\u00e4chst ein R\u00fcde, unkastriert, in einer Familie auf. So mit 6 Monaten beginnt er zu markieren. \u201eEndlich hebt er sein Bein, ich dachte schon, der w\u00e4re gar kein \u201aechter\u2018 Kerl.\u201c Nen Monat sp\u00e4ter stolziert er vorm Nachbarsr\u00fcden her, der daraus nochmal nen \u201eSpiel\u201c deixelt, mit viel Rennen und viel Rempeln, herrlich zu zu sehen. Aber das mulmige Gef\u00fchl bleibt, wollte er den anderen dominieren? War meine nun der \u201eB\u00f6se\u201c? Und was hat meine Einstellung damit zu tun?<br \/>Beim n\u00e4chsten Aufeinandertreffen wird erst mal markiert, klar, ist ja nen R\u00fcde und dann steif auf den anderen zu gegangen, so steif wie man das als R\u00fcde mit ein paar Monaten Sauerstoff eben so hinbekommt.<\/p>\n<p>Und nun gibt es so viele Geschichten zu erz\u00e4hlen:<br \/>1. \u201eBaby\u201cR\u00fcde bekommt vom Nachbarn den ersten Lack seines Lebens und hat nun ein Trauma<br \/>2. \u201eBaby\u201c R\u00fcde bekommt \u201edicke Eier\u201c und p\u00f6belt mal munter den Nachbarshund an, woraufhin er von seiner \u201eMama\u201c geschimpft wird.<br \/>3. Beide stokeln ne Weile steif rum, beginnen zu knurren, werden beide ger\u00fcgt und ran gerufen.<br \/>4. Beide stockeln, steif ne Runde rum, knurren sich an, steigen auch mal aneinander hoch, beginnen ein Wettpinkeln, wieder stokeln, mal mit Kopf auflegen, mal ohne, Besitzer wollen nun weiter, und Hunde folgen dem jeweiligen Besitzer.<\/p>\n<p>Guckt euch das Kopfkino an und eure Gedanken. Was wenn ihr der Besitzer des korrigierenden Althundes seid, wie bewertet ihr die Situation und das Getue der Junghundbesitzerin?<br \/>Und umgekehrt?<br \/>Und wo ist sie bei euch, die echte Loyalit\u00e4t? Das im Sturme treu sein?<br \/>Sollte man wirklich alle Konflikte regeln? Ja, besser noch vermeiden? Ich kenne so viele Hunde die da stehen und laut nach Streit bettteln; oft mit Hunden oder Menschen, die ihnen nah sind, gerade im Heranwachsen. An sich v\u00f6llig logisch.<br \/>Was macht denn den Wert einer Beziehung aus? Im Sonnenschein h\u00e4ndchenhaltend zu flanieren, oder gemeinsam aus der Schei\u00dfe Gold zu machen? Wo w\u00e4ren sie unsere Freundschaften ohne Reibung und Tiefe? Woher soll ich wissen, dass ich nicht alleine da stehe wenn die Erde brennt, ohne etwas zu z\u00fcndeln?<br \/>Wie soll ich Vertrauen in mich und meine Entscheidungen bekommen, wenn sie immer bewertet und reglementiert werden in einem Werk, welches ich nicht verstehe?<br \/>Verhalten sich R\u00fcden wie R\u00fcden, sind sie aggressiv. F\u00e4hrt eine H\u00fcndin eine Scheinattacke, ist sie ne Zicke. Wir sind so schnell damit Urteile zu f\u00e4llen, steif zu werden und all das Staunen und die wundersch\u00f6nen Erfahrungen zu ersticken.<br \/>Wenn man mehr als einen Hund sein eigen nennt, dann beobachtet man oft voll hohle Loyalit\u00e4t. Wenn der eine Hund im Schlaf bellt, springt der andere zur T\u00fcr rennend auf und bellt auch. Keine Sorge ich regel das, h\u00f6rt man ihn br\u00fcllen, nicht mal eine Sekunde dar\u00fcber nachdenkend, ob das sinnvoll gerade ist, der andere Recht hatte. Hunde machen erst mal, gerade gemeinsam, manchmal zum Leid ihrer Besitzer, die sich nun au\u00dfen vor und im Kontrollverlust wieder finden.<\/p>\n<p>Ich habe schon so oft Klienten geraten mit zu machen, eingewiesen wurde noch keiner<\/p>\n<p>Gerade im Auto kann man so wunderbar TourettSyndrom-artig abgehen, um peinlich ber\u00fchrte und stille Hunde zu genie\u00dfen, oder zumindest dazu zu geh\u00f6ren<br \/>Ich w\u00fcnsche mir Ruhe im Sturm, aber daf\u00fcr muss ich im Wind trainieren.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/intuition-hund.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><span style=\"color: #000000;\">Verfasser:Nanette Beilicke<\/span><\/a>, 19.Jan.2017<\/p>\n<hr \/>\n<div id=\"js_n\" class=\"_5pbx userContent\" data-ft=\"{&quot;tn&quot;:&quot;K&quot;}\">\n<p><strong>Doppelmoral<\/strong><\/p>\n<p>Es gibt Zeiten mit unseren Hunden, die einfach nur sch\u00f6n sind. Zeiten, in denen wir stolz sind. Und Zeiten, in denen wir glauben gescheitert zu sein.<br \/>Betrachten wir unsere eigene Situation, so werten wir noch mal ganz anders, als bei anderen. Dies betrifft wieder nicht nur die eigene Hundehaltung, sondern eben ganz verschiedene Situationen und eben ganz verschiedene Themen.<br \/>Manchmal ist man zu sich selbst wesentlich verst\u00e4ndnisvoller, mal umso h\u00e4rter.<br \/>Als Hundehalter haben wir die M\u00f6glichkeit unseren Hund als Spiegelbild zu betrachten. Oder als Br\u00fccke zwischen einem Ich und Du. Als Zweig ins Au\u00dfen, doch eben noch zu uns geh\u00f6rend.<br \/>Was passiert, wenn unser Hund sich ganz entsprechend wie ein Hund verh\u00e4lt, es jedoch f\u00fcr uns nicht tragbar ist, da wir angehalten sind unsere Hunde gesellschaftstauglich zu erziehen und zu stabilisieren?<br \/>Sind wir mit unserem Hund spazieren und erlauben ihm jeglichen Kontakt zu Artgenossen, ist das dann im Sinne des Hundes gedacht oder handeln wir doch prim\u00e4r im eigenen Interesse? Existiert der Gedanke, unser Hund m\u00fcsse doch wirklich mit anderen Hunden spielen, aus der Hingabe zum eigenen Tier, wo doch alle Lebensereignisse und Bed\u00fcrfnisse erf\u00fcllt werden m\u00fcssen? Oder haben wir gar manchmal ein schlechtes Gewissen unserem Vierbeiner gegen\u00fcber, da wir als Mensch seiner Auslastung nicht immer gerecht werden k\u00f6nnen und er doch dann wenigstens durch Artgenossen auf seine Kosten kommen solle?<br \/>Ist das jetzt h\u00fcndisch oder doch menschlich gedacht?<br \/>Was passiert, wenn unser Hund einen anderen Hund in solch einer Situation bei\u00dft oder gebissen wird?<br \/>Redet man dann berechtigt von einem sozial unvertr\u00e4glichen Hund?<br \/>Anders herum gedacht: besteht nicht auch die M\u00f6glichkeit den eigenen Hund oder gar andere in die Konfrontation hinein zu &#8222;zwingen&#8220;?<br \/>Was ist denn, wenn ein Biss in solch einer Situation auch mal als solcher angesehen werden kann, als welcher er gemeint ist?<br \/>Nun, ohne zu pauschalisieren, kann diese Situation durchaus auch als Selbstschutz benutzt werden.<br \/>Ja, es ist ein gro\u00dfer Part in der Kommunikation eines Hundes zuzubei\u00dfen. Es gibt zahlreiche Ebenen, in denen diese Raubtiere diese Handlung aufweisen:<br \/>Ein Biss kann (!) Folgendes aussagen:<br \/>&#8211; ein Test (wie weit kann ich gehen, wie reagiert mein Gegen\u00fcber)<br \/>&#8211; eine Abwehr (lass mich in Ruhe, ber\u00fchre mich nicht, gehe aus meiner N\u00e4he heraus)<br \/>&#8211; eine Warnung (\/Zur\u00fcckweisung)<br \/>&#8211; eine Ma\u00dfregelung (der Handlung des Gegen\u00fcbers)<br \/>&#8211; ein Angriff (verursacht durch dementsprechende zugrunde liegenden Situationen, entweder eine Kl\u00e4rung mit dem oder eine Vernichtung des anderen)<br \/>&#8211; ein Spiel (ein nettes Kr\u00e4ftemessen)<br \/>&#8211; Fixieren des Gegen\u00fcbers (bis das Gegen\u00fcber sich nicht mehr bewegt, weil er ansich nach gibt oder verendet)<br \/>Es ist als Mensch nicht immer leicht zielgerichtet in diesen Momenten zu erkennen, welche genaue Handlung gerade von einem Hund kommuniziert wurde.<br \/>Ein Schreck, durch solch eine Situation, kann kurzweilig oder tats\u00e4chlich auch langanhaltend sein.<br \/>Nicht nur f\u00fcr den Besitzer dieses Hundes, sondern ebenso f\u00fcr alle Beteiligten, ist es sehr hilfreich solche Situationen anschlie\u00dfend in den Feinheiten im Nachhinein weiterhin filtern und analysieren zu k\u00f6nnen.<br \/>Ein Hund, der einmal gebissen hat, ist nicht zwangsl\u00e4ufig generell bissig. Ein Hund, der einmal gebissen hat, ist nicht zwangsl\u00e4ufig zu verharmlosen.<br \/>Wir w\u00fcnschen uns alle diesen einen Hund, der wie ein &#8222;Schaf&#8220; geduldig ist. Liebevoll, souver\u00e4n, zuverl\u00e4ssig.<br \/>Doch haben alle diese Raubtiere, die solch viele Facetten haben k\u00f6nnen.<br \/>Wichtig ist als Mensch verstehen zu k\u00f6nnen &#8222;Warum?&#8220;.<br \/>Wichtig ist es, den eigenen Hund noch besser kennen zu lernen. Lernen wir eigentlich jemals aus?! <span class=\"_47e3 _5mfr\" title=\"\u201ewink\u201c-Emoticon\"><span class=\"_7oe\">\ud83d\ude09<\/span><\/span><br \/>Und kommen Situationen auf, die uns selbst erschrecken, dann hilft es nicht zu relativieren. Ein Biss, egal aus welcher Motivation heraus, tut meist weh. Aber um aus diesem subjektiven Dschungel wieder heraus zu kommen, hilft die Analyse. Ob die des Hundes ansich oder eben genau so die des eigenen, menschlichen Verhaltens. Nicht minder sind unsere Handlungen Ausl\u00f6ser, gemeinsame Ursache oder Verst\u00e4rker eines Hundes, der dies durch einen Biss \u00e4u\u00dfert.<br \/>Um die Sicherheit wieder zu erlangen, pr\u00e4ventiv und zielgerichtet weiter gehen zu k\u00f6nnen, erfordert es das gewollte Wissen darum.<br \/>Und warum tr\u00e4gt dieser Beitrag den Titel &#8222;Doppelmoral&#8220;?<br \/>Weil solche Situationen meist mit (mindestens) zweierlei Ma\u00df gemessen werden:<br \/>Die Subjektive, die Objektive und die Wahrheit, die irgendwo dazwischen zu liegen scheint.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.hundetrainerin.nrw\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><span style=\"color: #000000;\">Verfasser:Eva Luisa B\u00f6ttcher<\/span><\/a>, 23.Nov.2016<\/p>\n<hr \/>\n<p>Die kleine Reihe: Nanette\u00b4s Ansichten<br \/>weiter geht\u00b4s mit:<br \/><strong>Bitte seid konsequent inkonsequent<\/strong><\/p>\n<p>Weshalb ich Welpengruppen als unnat\u00fcrlich und kontraproduktiv empfinde, weil sie es SIND. Welpen haben schon von und durch ihre Welpengeschwister ein Verhalten Artgenossen gegen\u00fcber erlernt. Ihre Werkzeugkiste ist gut gef\u00fcllt. Nun kommen sie zu neuen Sozialpartnern. Ihre Familie war mindestens 8 Wochen lang sehr verl\u00e4sslich, was man von den Deppen, wo man nun gelandet ist, echt nicht behaupten kann.<br \/>Aus der Sicht eines jungen Hundes mit guter Stube sind wir Psychopathen und zwar auf ganzer Linie.<br \/>Wir starren sie tagelang an, quietschen \u00fcber jede erdenkliche Handlung (G\u00e4hnen, sich strecken, kratzen), bekommen v\u00f6llige Ausraster \u00fcber \u201esich l\u00f6sen\u201c und auch sonst sind wir irgendwie wirr. Wir stellen Futter hin, um es dann wieder wegzunehmen, der Hund muss ja \u201eRespekt\u201c lernen, wir halten Futter \u00fcber ihren Kopf, der Hund soll ja \u201eSitz\u201c lernen, wir halten Futter zwischen ihre Beine, der Hund soll ja \u201ePlatz\u201c lernen. Wenn der Hund weit weg oder mit was geilem besch\u00e4ftigt rufen wir \u201ehier\u201c und geben Kekse.<br \/>Ob das f\u00fcr uns wirklich Sinn ergibt interessiert erstmal nicht, so macht man das eben. Und in der Welpenstunde machen das dann eben gleich mal Leute mit, damit man blo\u00df nicht selber denkt. Welcher Hund den Quark dann am schnellsten macht, der hat gewonnen oder so. Da erz\u00e4hlen mir dann oft die Leute, wie bl\u00f6de ihr Hund ist, weil der das noch nicht wie xy kann.<br \/>Ich l\u00e4chle dann, denn auch die werden Junghunde und die Klassenbesten werden sp\u00e4testens dann zu einem mehr oder minder gro\u00dfem Problem.<br \/>Worum geht es also.<br \/>Darum kein Psycho zu sein, Dinge zu tun, die Spa\u00df machen, die man sich gemeinsam mit dem Hund erarbeitet, sich kennenlernen und zusammenwachsen, sich zu am\u00fcsieren \u00fcber die Ideen, die man so hat, einzeln und miteinander. Es geht um Verbundenheit, es geht darum \u00fcber das erste Verliebtsein eine Basis aufzubauen, dass man auch durch Schei\u00dfe gemeinsam geht und nicht irgendwann mit seiner Leberwursttube am Rand steht und mehr nicht zu bieten hat. ( Explizit: Ich habe NIX wirlich gar NIX gegen den Einsatz von Futter! Das ist auch nur wieder so ne gemachte Schwarz Wei\u00df, ich bin besser als der andere- Denke, die ich, aus rhetorischen Gr\u00fcnden (Ego l\u00e4sst gr\u00fc\u00dfen) zu gerne verwende)<br \/>Immer ja wirklich immer sollte man das tun, was man tun m\u00f6chte. Wird ein Spiel MIR zu wild, dann gehe ich dazwischen PUNKT.<br \/>Ich brauche keinen Grund! Wenn ich meinen Hund auf den Arm nehmen m\u00f6chte tue ich dies, will ich ihn streicheln tue ich dies, will ich ihn f\u00fcttern tue ich dies, ganz einfach weil ICH es will. DABEI sollte ich IMMER ja wirklich IMMER gucken, was ich als Antwort bekomme, nicht vom Trainer, nicht vom Nachbarn, sondern vom Hund, der ist meist sehr deutlich und darauf gilt es zu reagieren.<br \/>IHR seid die Experten f\u00fcr eure Hunde, niemand kennt deinen K\u00f6ter besser als DU und niemand muss mit ihm leben.<br \/>Anregungen gerne, Konzepte meinetwegen, starre Regeln ok, aber bitte nur, wenn alles dazu JA sagt. Ich habe Jahre lang mein Geld damit verdient Menschen auf ihre Schw\u00e4chen hin zu weisen und diese auszugleichen. Das, was Trainer eben so machen, es besser wissen. Und ich hatte oft Erfolg. Es ist auch einfach toll, wenn man etwas besser kann als andere und daf\u00fcr auch noch Geld bekommt. Viele Trainer reflektieren sich da nicht mehr, sondern donnern nur noch raus. An diesem Punkt war ich sicher auch einige Male, charmant nat\u00fcrlich.<br \/>Ich m\u00f6chte euch ermutigen die B\u00fccher zur Seite zu legen und euch umzugucken, nehmt das Tempo raus, seht eurem Hund beim Wachsen zu, macht gemeinsam Fehler. Denkt an sch\u00f6ne Beziehungen, die ihr mit Menschen habt, die sind ja erst so richtig geil, wenn man mal gemeinsam in der Schei\u00dfe gesessen hat. Und ja daf\u00fcr kann man dann auch Welpengruppen nutzen <span class=\"_47e3\" title=\"\u201ewink\u201c-Emoticon\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"img\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.facebook.com\/images\/emoji.php\/v5\/f57\/1\/16\/1f609.png?resize=16%2C16&#038;ssl=1\" alt=\"\" width=\"16\" height=\"16\" \/><\/span><br \/>Und bitte, bitte h\u00f6rt auf euren jungen Hunden zu sagen, sie sollen zu anderen Hunden laufen oder mit ihnen spielen. Wie oft sehe ich Welpenmenschen, die ihren Hund auf den Boden setzen, wenn ein anderer Hund kommt und ein paar Schritte weggehen, oder ihn von hinten nach vorne holen, oder ihn wild ermutigen doch \u201eHallo\u201c zu sagen. Seid euch und euren Hunden doch mal genug. Die haben im ersten Jahr echt genug zu tun und ihr auch. Den Psychopathen in sich zu b\u00e4ndigen ist echt ne Mordsaufgabe!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/intuition-hund.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><span style=\"color: #000000;\">Verfasser:Nanette Beilicke<\/span><\/a>, 07.Nov.2016<\/p>\n<hr \/><\/div>\n<div id=\"u_0_25\">\n<div class=\"_1xnd\">\n<div class=\"_4-u2 _4-u8\">\n<div class=\"permalinkPost\">\n<div class=\"_5pcb\">\n<div id=\"u_0_1l\" class=\"_4-u2 mbm _5jmm _5pat _5v3q _4-u8\" data-fte=\"1\" data-ftr=\"1\">\n<div id=\"u_0_1m\" class=\"_3ccb _4-u8\" data-gt=\"{&quot;type&quot;:&quot;click2canvas&quot;,&quot;fbsource&quot;:703,&quot;ref&quot;:&quot;nf_generic&quot;}\">\n<div class=\"userContentWrapper _5pcr\">\n<div class=\"_1dwg _1w_m\">\n<div id=\"js_n\" class=\"_5pbx userContent\" data-ft=\"{&quot;tn&quot;:&quot;K&quot;}\">\n<p>Die kleine Reihe: Nanette\u00b4s Ansichten<br \/>heutiges Thema:<br \/><strong>Den hab ich gerade Neu<br \/><\/strong><br \/>Welpen finden meist ziemlich schnell Liebhaber und auch Abnehmer, das Zusammenleben wird sich, von lustigen Vidoes im Netz unterst\u00fctzt, unheimlich toll vorgestellt. Ein kleines Knuddelding, was nur darauf wartet mein bester Freund zu sein.<br \/>Ich konnte Welpen selten was abgewinnen, noch weniger der Arbeit mit Menschen und ihren Welpen.<br \/>Alles, was sp\u00e4ter Probleme bereiten wird, ist SOOOO niedlich.<br \/>DA f\u00e4ngt gro\u00dfer Schei\u00df an: Die ersten Wochen im neuen Zuhause hat der Hund ununterbrochen Bespa\u00dfung und Aufmerksamkeit, viele nehmen sich Urlaub zum Eingew\u00f6hnen und sind entz\u00fcckt. Dem Neuank\u00f6mmling wird eine fiktive Realit\u00e4t dargeboten.Das restliche Leben wird aber nicht so aussehen. Unfair und gemein.<br \/>Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne und diesen sollte man von Minute 0,1 an nutzen. Nun wird aber ein Buch nach dem anderen gelesen, in Foren und Hundeschulen hospitiert. Jeder Mist eingekauft. Da gibt es dann Listen, was braucht ein Welpe: Napf, Geschirr, Leine, Welpenfutter, Korb, Kennel (zum Autofahren, versteht sich), Spielzeug in allen Variationen, Leckerlies uvm.<br \/>Vergesst es, was ein Welpe, gerade die ersten Tage ben\u00f6tigt ist ein Erkennen seiner individuellen Bed\u00fcrfnisse, der eine ben\u00f6tigt, rausgerissen aus seiner Familie erstmal Beistand, der n\u00e4chste Ruhe, um zu Beobachten, wo er \u00fcberhaupt hingekommen ist. So romantisch das auch gemacht wird, f\u00fcr Welpen ist der Schritt weg von der Familie zu wildfremden Menschen ein gro\u00dfer, auch wenn er diese ein paar Mal gesehen hatte. Viele Welpen wimmern leise bei der Fahrt, sind eingesch\u00fcchtert. Andere sind Draufg\u00e4nger und finden das spannend, bis sie abends schlafen sollen, dann wird n\u00e4mlich die Mama gesucht oder die Geschwister. Sie wollen im Dunkeln weder in den Garten noch vor de T\u00fcr und pinkeln rein. Nun wird sich sofort um die Stubenreinheit Gedanken gemacht, anstatt um das eigentliche Problem, der Hund hat keinen Vertrauten.<br \/>Anstatt sich also Gedanken zu machen, welche Geschirrfarbe zum Fell passt oder in welche Hundeschule man geht, die nach xyz arbeitet, sollte man sich die soziale Verantwortung bewusst machen, die man \u00fcbernommen hat und dem Hund vermitteln: Ich seh dich, deine Gef\u00fchle werden ernst genommen.<br \/>UND Ich zeige dir auch, wer ich bin.<br \/>Zeigt mein Hund zum Beispiel, dass er nicht raus gehen mag, dann errichte ich entweder drinnen f\u00fcr kurze Zeit eine L\u00f6sestelle, oder aber trage ihn sicher hinaus, weder locken, noch zerren halte ich f\u00fcr angemessen. Wenn ich einen Hund gegen sein Gef\u00fchl nach drau\u00dfen bringe, muss ich ggf Geduld mitbringen, dass er pinkelt. Nicht umsonst hei\u00dft das \u201esich l\u00f6sen\u201c, in angespannten Situationen unm\u00f6glich. Mich entspannt singen und sei es nur eine Melodie summen. Wenn ich nur raus gehe, damit der Hund nicht rein macht, also ein Ziel vor Augen habe und ihn dadurch anstarre, werde ich wahrscheinlich eher den Erfolg verbuchen, dass der Kleene sich beim Reinkommen SOFORT hinsetzt und alles macht, wof\u00fcr es drau\u00dfen zu erregend war. Ein Abspulen von gelesenen kann derart kontraproduktiv sein.<br \/>Wir lernen uns also kennen, jeder in seiner Rolle. Er ist der, der entdecken darf. Ich , der rahmengebende Part, der Vertrauen in sich und in das St\u00f6pselige hat. Ich halte Welpengruppen und sp\u00e4ter komme ich auch zu Junghundegruppen f\u00fcr v\u00f6llig ungeeignet einen Hund auf den Alltag vorzubereiten. Ich sage nicht dass sie unn\u00fctz oder schlecht sind, so man den mit der richtigen Einstellung dahin geht.<br \/>Das erste Lebensjahr dient nicht dem Erziehen eines Hundes, sondern dem Kennenlernen, ein so hochsoziales Tier arbeitet uns mehr zu als wir uns vorstellen k\u00f6nnen, wenn wir bereit sind uns ganz anders einzulassen, als uns der Mainstream vorstellt und lebt.<br \/>In naher Zukunft mehr davon, jetzt schnapp ich mir Cousi und lauf ne Runde <span class=\"_47e3\" title=\"\u201eheart\u201c-Emoticon\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"img\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.facebook.com\/images\/emoji.php\/v5\/f6c\/1\/16\/2764.png?resize=16%2C16&#038;ssl=1\" alt=\"\" width=\"16\" height=\"16\" \/><\/span><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/intuition-hund.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><span style=\"color: #000000;\">Verfasser:Nanette Beilicke<\/span><\/a>, 04.Nov.2016<\/p>\n<hr \/>\n<h3 class=\"_2gqx _2q5c\"><strong>Sich in sein Gegen\u00fcber hinein versetzen<\/strong><\/h3>\n<p>Was f\u00fcr uns v\u00f6llig logisch zu sein scheint, ist oft schon f\u00fcr einen anderen Menschen nur sehr schwer nachzuvollziehen. Wi<span class=\"text_exposed_show\">e muss es einer anderen Spezies gehen, die auch noch sozial ganz anders aufgestellt ist, als wir.<\/span><br \/>Da nehmen wir einer Mutter fr\u00fcher oder sp\u00e4ter ihr Kind weg, um es unser eigen zu nennen. (Klingt radikal, soll es aber gar nicht, es ist eine Tatsache) Das Kind kommt damit besser oder schlechter zu Recht. Einige Welpen wimmern, sind ver\u00e4ngstigt, andere still, wieder andere mutig und wild, ganz unabh\u00e4ngig von Rasse, Alter, Geschlecht. Anstatt sie nun erstmal wie ein Hundekind zu behandeln gehen einige Menschen in extreme. Sie beginnen sofort eine Erziehung, oder aber verpimpern den kleinen Engel, weil ja alles so neu f\u00fcr ihn ist. Das kann Konsequenzen haben, manchmal aber auch nicht.<br \/>Was man da aber schon sieht ist fehlendes Verst\u00e4ndnis beider Extreme und Empathie, gepaart mit dem Verlust seines eigenen Selbst in der Beziehung, erwachsener Mensch \u2013 junger Hund.<br \/>Dann erz\u00e4hlen mir Menschen mit Hunden, dass sie sich verstecken, wenn ihr 7\/8 Monate alter Hund nicht gehorcht, etwas anderes spannender findet als sie. DAS ist keine Gewalt! betonen sie und funktioniert ganz toll. Der Hund guckt hoch und beginnt zu suchen, einige finden, andere ben\u00f6tigen ein \u201eM\u00e4uschen, mach mal piep\u201c und sind dann sichtlich erleichtert, wenn der Mensch sichtbar vor ihnen auftaucht. Hach, das f\u00fchlt sich toll f\u00fcr uns an.<br \/>Ich hab beim Schreiben schon einen Puls, vl weil ich auch zu oft alleine gelassen wurde, als ich Beistand brauchte. M\u00f6chte also nicht meine individuelle Erfahrungswelt als allgemeing\u00fcltig darstellen, bem\u00fche mich daher nicht zu arg zu dramatisieren.<br \/>Was passiert f\u00fcr den Hund? Ist es wirklich ein lustiges Suchspiel? So ich z\u00e4hle bis zehn und du guckst wo ich bin?<br \/>Ich (heranwachsender Hund) bin gerade im Beginn sexuellorientiert zu werden. Die Hormone purzeln durch meinen K\u00f6rper. Es f\u00e4llt mir schwer mich zu konzentrieren. Alles riecht neu, der K\u00f6rper ist jeden Tag anders, die Umwelt findet mich nicht mehr nur niedlich. Ich f\u00fchle mich sicher, mein Mensch ist bei mir. Wir erkunden gemeinsam die Welt. Was ist das? Das riecht hammer, mehr Speichel, ich muss mir das reinziehen\u2026<br \/>\u201eWow, das war krass. H\u00f6? Wo ist mein Mensch? Schei\u00dfe\u2026\u201c<br \/>Je nach charakterlicher Aufstellung wird der Hund in ein Dilemma gest\u00fcrzt, was definitiv Stress erschafft, sozialen Stress und im schlimmsten Fall Panik ausl\u00f6st. Ich habe in 10 Jahren keinen jungen Hund erlebt, der von Welpen an bei diesem Menschen lebt, der gleichg\u00fcltig darauf reagiert und sich dem spannenden Geruch weiter widmet. Daher wird es auch immer wieder benutzt. Aber warum eigentlich?! Der Hund lernt entweder aufgrund von dem Gef\u00fchl Verlassen zu werden, aufmerksamer zu sein, oder gleichg\u00fcltig zu werden, um das Gef\u00fchl zu umgehen. Er lernt definitiv nicht positiv, wie wir es gerne h\u00e4tten und ein Spiel ist das schonmal gar nicht.<br \/>Ein Hund in diesem Alter exploriert eben, wenn ich das nicht m\u00f6chte, dann ist er an der Leine, auf Psychospielchen kann man da wunderbar verzichten. Und sozialer Zwang ist f\u00fcr mich Gewalt. Hier beginnt f\u00fcr viele Hunde Starkzwang, nen Stachelhalsband w\u00e4re dem ein oder anderen wohl genehmer.<br \/>(Vorsicht Polemik, um Gef\u00fchle beim Lesen auszul\u00f6sen, rethorische Manipulation meinerseits. Ich bin kein Benutzer, oder Bef\u00fcrworter dieser Hilfsmittel)<br \/>Diese Zeit vergeht von ganz alleine und man kann sie nutzen, wenn man sich einl\u00e4sst auf die Gef\u00fchle seines gegen\u00fcbers. Es kann einem ganz neue Welten er\u00f6ffnen, wenn man mal sich v\u00f6llig vergisst und den anderen ganz sieht.<br \/>Ich habe hier gerade ne stehende CousCous und nen 10 Monate alten unkastrierten Dobi. Kussi ist v\u00f6llig verwirrt von ihrem ersten Erlebnis H\u00fcndin sein, da brauche ich sie nicht noch mehr fordern. Und das DobiTier lernt Ruhe und mit dem anderen Geschlecht h\u00f6flich umgehen. Wir haben hier keinen Stress, die Erwartungen sind gerecht <span class=\"_47e3 _5mfr\" title=\"\u201esmile\u201c-Emoticon\"><span class=\"_7oe\"><br \/><\/span><\/span>\u201eSei dein Hund\u201c bietet die M\u00f6glichkeit mal genauer hinzuschauen, was wir da eigentlich tun. Ihr seid herzlich eingeladen. Letzten Samstag gab es viel zu lachen und AHA-Effekte \u2013 Danke an Manfred, Jassi, Geli und Steffi daf\u00fcr. Es ist auch f\u00fcr mich immer ein erneutes Erden.<\/p>\n<div class=\"text_exposed_show\">\n<p>Nun geht es gleich zu \u201eDas schaffen wir nie\u201c. Genie\u00dft den Tag!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/intuition-hund.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><span style=\"color: #000000;\">Verfasser:Nanette Beilicke<\/span><\/a>, 26.Jan.2016<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Mut<\/strong><\/p>\n<p>Ich kann nicht (mehr)&#8230; !<br \/>Wie oft kommen wir an diesen Punkt?<br \/>Momente, in denen wir resignieren. Mit dem vermeintlichen Wissen, dass man eine Grenze erreicht hat und wir mit unserem Hund nicht mehr weiter wissen.<br \/>Schon wieder hat der eigene Hund den Besuch fixiert. Kontrolliert jeden seiner Schritte. Tritt seinen schnellen Trott der Gewohnheit und l\u00e4sst uns als Herrchen oder Frauchen mittlerweile au\u00dfer Acht, w\u00e4hrend er die h\u00e4usliche Kontrolle \u00fcbernimmt.<br \/>Wir sind angespannt, sobald wir wissen, dass uns jemand besucht. Und kommt dieser ohne Vorwarnung spontan zu uns, konnten wir nicht mal unsere halben Rituale vorher einsetzen, sodass wir zumindest eine gedankliche Struktur schaffen, bevor das Chaos seinen Lauf nimmt. Der eigene Stresspegel steigt enorm an. Erleichterung, wenn sich unser Hund nach einiger Zeit eigenst\u00e4ndig in eine Schlafposition versetzt.<br \/>Und dieser Bauchkrampf, wenn wir unseren G\u00e4sten zu viel des Guten an Kaffee serviert haben und sie vom Stuhl wieder aufstehen und die \u00d6rtlichkeiten aufsuchen.<br \/>Die Unruhe, die Kontrolle, der Stress und die Anspannung geht in die n\u00e4chste Etappe.<br \/>Wir sperren unseren Hund aus. Lassen ihn direkt unterm Tisch liegen. Versuchen ihn mit Engelszungen zu bes\u00e4nftigen oder versuchen durch Ablenkung \u00fcber das Verhalten des Hundes zu wischen. Versuchen mit der Faust auf den Tisch zu hauen, um doch endlich mal einen Cut zu setzen.<br \/>Doch warum kommen wir immer wieder in solch eine Situation?<br \/>Genau betrachtet ist z.B. der Besuch ein Aush\u00e4ngeschild einer Situation, die uns viel abverlangen kann.<br \/>Doch ist dies nicht nur die Spitze des Eisbergs?<br \/>In wie viel mehr und kleineren Dingen, sehen wir das \u00e4hnliche Verhaltensmuster des Hundes und vor allem, Hand aufs Herz, UNSER Verhaltensmuster?<br \/>Ruhe, Geduld und die richtige Energie aussenden- wie wir diese Worte schon geh\u00f6rt haben. In allen Tonarten und Nuancen.<br \/>Wie kann man Ruhe aussenden, wenn man keine Bes\u00e4nftigung erfahren hat? Wenn uns Dinge fehlen zu wissen, um verstehen zu k\u00f6nnen? Genau das Gleiche zur Geduld; sollen wir Geduld mit einer Gesamtsituation haben? Oder sollten wir geduldig sein, bis unser Hund begreift? Dass wir zum Stress nicht noch mehr von diesem zusteuern sollten, nat\u00fcrlich. Aber wie wandeln wir diese sogenannte Energie um?<br \/>Wissen gibt Sicherheit!<br \/>Situationen aufbr\u00f6seln. Dinge in ihren Einzelheiten ansehen. Sich in einen Raum stellen und endlich mal die Ecke wechseln. Blickwinkel neu justieren.<br \/>Mut entfachen weiter zu gehen. Mut einsetzen um weiter zu gehen.<br \/>Sich nicht selbst einsch\u00fcchtern mit dem Gedanken &#8222;Es war bisher immer so. Wie sollte sich das noch \u00e4ndern?&#8220;<br \/>&#8211; Kopf anheben, Blick ansetzen und das Gesicht wieder nach oben richten.<br \/>Gemeinsam wollen wir mit unserem Hund in eine Richtung unseren Weg gehen!<br \/>Was kann in der Basis unser Hindernis sein?!<\/p>\n<p>&#8230; nur Mut!!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.hundetrainerin.nrw\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><span style=\"color: #000000;\">Verfasser:Eva Luisa B\u00f6ttcher<\/span><\/a>, 15.Dez.2015<\/p>\n<hr \/><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\"\/>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\"\/>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\"\/>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>alles Texte von Hundetrainern, die ich einfach lesenswert finde Wir stammen von B\u00e4umen, Hunde besuchen uns dort Durch den Beitrag bei Tiere suchen ein Zuhause ist es gerade wieder lauter, das Thema Gewalt und Grenzen setzen, nur positiv arbeiten usw. usf..Gestern las ich dann von einer Hundetrainerin diesen Satz:\u201c Wir leben mit einem Wesen zusammen, [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"jetpack_post_was_ever_published":false,"footnotes":""},"class_list":["post-1130","page","type-page","status-publish","hentry"],"jetpack_likes_enabled":true,"jetpack_sharing_enabled":false,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/mein-kuvasz.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1130","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/mein-kuvasz.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/mein-kuvasz.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/mein-kuvasz.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/mein-kuvasz.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1130"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/mein-kuvasz.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1130\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2556,"href":"https:\/\/mein-kuvasz.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1130\/revisions\/2556"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/mein-kuvasz.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1130"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}